Claude Riffault

Die Weine von Stéphane Riffault sind von einer unglaublichen Präzision und Klarheit, bei der die Frucht nicht auf der Strecke bleibt. Grandios, wie der Charakter der unterschiedlichen Terroirs herausgearbeitet wird und es ist bewundernswert, wie konsequent dieser Stil das gesamte Sortiment prägt. Präzise Säure kombiniert mit feiner phenolischer Würze, abgerundet durch eine cremige und herrlich elegante Frucht, die alles zusammenfügt.

So gradlinig, wie sich das Weingut auf den Etiketten präsentiert, so glasklar sind die Weine. Es ist ein gekonnter Spagat zwischen der puristischen Gradlinigkeit der Domaine Alphonse Mellot und der feinen Saftigkeit von Vacheron.

Stéphane Riffault hat wie sein Bruder Benoît eine Ausbildung am Lycée Viticole in Beaune absolviert, zusammen wollten sie das Weingut ihres Vaters übernehmen. Nach Stéphanes erfolgreichem Abschluß in Beaune folgte bis 2001 eine sehr fruchtbare Lehrzeit bei Olivier Leflaive in Puligny-Montrachet und auf Château Angelus. 2001 kehrte Stéphane zurück nach Sury-en-Vaux. Allerdings alleine, sein Bruder hatte zwischenzeitlich sein Herz an Émilie verloren, Tochter von Gérard Boudot, Domaine de Sauzet in Puligny. Von dort konnten ihn keine zehn Pferde nach Hause bringen und mittlerweile hat er auf Sauzet die Verantwortung für die Reben übernommen.

Wie mittlerweile viele jüngere Winzer im Sancerrois setzt Stéphane vollständig und sehr gekonnt auf die Lagentypizität seine Weine. Denn hier liegt der Schlüssel für den Qualitätssprung. Speziell die Zeit bei Leflaive legte den Grundstein für das neue Qualitätsdenken, denn im kleinparzellierten Burgund beherrschen die Winzer seit Generation die Kunst, den Lagencharakter der Weine herauszuarbeiten. Die eigentlichen Arbeiten sind klassisches Handwerk, Begrünung der Rebzeilen, Grünschnitt, sorgfältige Bodenbearbeitung und falls erforderlich, Ertragsregulierung mittels „vendange verte“, bei der überzählige Triebe und Knospen entfernt werden. Viel Handarbeit also, die sich zum Glück noch nicht in den Preisen niederschlägt.

Auch Stéphane verlor sein Herz in Burgund, in Savigny-les-Beaune lernte er seine Frau Bénédicte kennen, die seinerzeit im Immobiliengeschäft und bei einer Bank beschäftigt war. Sie kommt aus dem Tal der Ouche, westlich von Dijon.

Die Domaine Riffault von Claude Riffault war schon immer eine sichere Bank im Sancerrois, um so bewundernswerter ist es, daß sein Sohn Stéphane sowohl in der Stilistik wie auch in der Qualität eine Steigerung vollbringt.
Seit Stéphane die Domaine leitet haben die Weine kontinuierlich an Qualität zugelegt. Stéphane meint, er habe „gut 10 Jahre benötigt um jede Parzelle richtig zu verstehen.“

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